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Salsa Verde Rezept

Salsa Verde

Nudelsoßen und sogenannte Pestosoßen gibt es mittlerweile in den verschiedensten Formen und in den verschiedensten Geschmacksrichtungen zu haben, keine Frage. Wie bei jeder Köstlichkeit gilt allerdings auch für diese Küchenklassiker, dass selbst gemachte Varianten weitaus besser und aromatischer als die fertigen Lösungen aus dem Supermarkt schmecken. Gut deutlich machen dies Salsas. Mit einer eigens hergestellten Salsa Verde lässt sich zum Beispiel ein sowohl sehr schmackhafter als auch preiswerter und sogar schneller Dip zu Nudeln oder Tapasrezepte reichen. Ein Beispielrezept für solch eine Pasta Verde liefern die folgenden Zeilen.

Zubereitung

Salsa Verde ist mit „Grüner Soße“ zu übersetzen, wobei sich diese von den „klassischen“ Soßenformen in vielerlei Hinsicht abgrenzt. So kann diese zum Beispiel sowohl kalt als auch warm gegessen und zudem wahlweise zur Vor- oder Hauptspeise gereicht werden. Der Hauptbestandteil, das Öl, verleiht der Salsa Verde zudem eine unverkennbare Konsistenz und die Sardellenfilets rufen noch einen ganz eigenen, leicht süß-säuerlichen, Geschmack hervor. Die grüne Farbe resultiert selbstverständlich aus den verschiedenen Kräutern. Besagte Kräuter, sprich Petersilie, Minze und Basilikum, sollten unbedingt in einer frischen Form verarbeitet werden – Trockenprodukte sind tabu! Notfalls darf zwar durchaus zu einer Version aus der Tiefkühltruhe gegriffen werden, doch mit frischen Kräutern fällt die Salsa Verde wesentlich aromatischer aus! In diesem Fall müssen die Kräuter selbstverständlich zunächst noch abgewaschen, trocken getupft und vorab klein geschnitten werden. Doch dieser Extraschrittmacht sich wirklich ausgezahlt.

Sind die besagten Kräuter klein geschnitten, gilt es, die Knoblauchzehe zu pellen, zu zerhacken und ebenfalls in Stücke zu schneiden. Zusammen mit den Kräutern und dem Balsamicoessig können diese nun auf niedriger Stufe in einem ausreichend hohen und verschließbaren Mixer püriert werden. Nun die Sardellenfilets abwaschen, mit einer Gabel etwas zerteilen und zusammen mit dem Senf, den Kapern und dem Olivenöl zu der Kräuter-Knoblauch-Essig-Mischung geben. Abermals vorsichtig pürieren und darauf achten, dass eventuelle Rückstände an den Gefäßseiten erfasst werden. Hierfür den Mixer am Besten komplett vom Stromnetz nehmen und mit einem Spachtel oder Ähnlichem die Ränder sowie die Rotorblätter abkratzen. Nun die Masse erneut pürieren und mit Salz und Pfeffer grob vorwürzen. Je nach Geschmack darf die Salsa Verde natürlich noch auf dem Teller nachgewürzt werden – für beide Vorgänge sollte jedoch unbedingt eine Pfeffermühle (mit schwarzem und nicht mit buntem Pfeffer) zum Einsatz kommen. Sind alle Zutaten miteinander vermengt, muss die Salsa für eine halbe Stunden bei Zimmertemperatur „durchziehen“, damit sich deren Aroma optimal entfalten kann. Anschließend noch einmal kräftig durchrühren und wahlweise direkt auftischen oder aber in ein Einmachglas in den Kühlschrank stellen. Dort hält sich die Salsa Verde gut zwei Wochen.

Tipps und Anregungen

Neben diesem Grundrezept können noch ein paar Abwandlungen bei der Zubereitung erfolgen. Auch die Zutaten dürfen (geringfügig) verändert werden. So essen viele Personen zum Beispiel die Kapern gerne in ihrer natürlichen, also nicht pürierten, Form. In diesem Fall können die Kapern natürlich auch nach dem Pürieren und Mixen in die Salsa gegeben werden. Einzelne Komponenten, die ausgetauscht werden können, machen vor allem das Öl und die Sardellenfilets aus. So greifen manch Köche zum Beispiel direkt zu Sardellenpaste, von der anstelle von zwei Filets gut 1 EL verwendet werden sollte. Ferner kann das Olivenöl durch ein besonders aromatisches Nussöl ersetzt werden. Als geschmackliches Highlight bietet sich zudem ein Spritzer Zitronensaft an und wer Dijonsenf im Hause hat, sollt diesen unbedingt gegen den normalen Tafelsenf austauschen!

Salsa Verde

Salsa Verde ©iStockphoto/bhofack2

Portionen:

4

Schwierigkeitsgrad:

leicht

Zubereitungszeit:

5 Minuten

Zutaten:

2 Handvoll Petersilie, glatt
10 Blätter Basilikum, frisch
10 Blätter Minze, frisch
1 Zehe Knoblauch
1 EL Senf (Dijon)
1 EL Kapern
1 EL Sardellenpaste oder 2 Sardellenfilets
1/2 EL Balsamico
150 ml Olivenöl
1 Prise Salz und Pfeffer

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