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Kartoffelpuffer Rezept

Kartoffelpuffer
Kartoffelpuffer

Kartoffelpuffer @iStockphoto/juefraphoto

Kartoffelpuffer werden in einigen Regionen in Deutschland auch Reibekuchen genannt. Sie bestehen überwiegend aus geriebenen Kartoffeln und werden in reichlich Fett ausgebacken, sodass ein handtellergroßes krosses Kartoffelplätzchen entsteht. In der Gastronomie werden Kartoffelpuffer als Vorspeise mit Kräuterquark oder manchmal auch mit einem Stück Räucherfisch als Hauptgericht angeboten. Mit Apfelmus oder anderem Kompott harmonieren sie ebenfalls.

Zubereitung von Kartoffelpuffer

Die Kartoffeln und die Zwiebel schälen. Dann mit der Zwiebel beginnend beide Zutaten in eine größere Schüssel reiben. Die Kartoffeln sollten nicht zu fein und auch nicht zu grob gerieben werden. Wenn sie zu fein sind, zieht die geriebene Kartoffelmasse Wasser und der Teig wird zu flüssig. Zu grob geraspelte Kartoffeln werden während des Ausbackens nicht so schnell gar.
Nach dem Reiben werden die Eier und das Mehl sowie Salz und Pfeffer zugefügt. Alles gut umrühren. Je länger der Teig vor dem Braten steht, desto mehr Wasser zieht er und gefährdet durch zu flüssige Konsistenz die Knusprigkeit der Puffer.

Es empfiehlt sich zunächst einen Prototypen im heißen Öl zu backen. Mit einer Schöpfkelle wird ein Klecks Kartoffelmasse in das heiße Öl gesetzt und mit dem Rücken der Kelle sanft platt gedrückt, damit ein gleichmäßig hoher Fladen entsteht. Nun die Pfanne mit kleinen Bewegungen ruckeln, damit der Puffer sich etwas bewegt und nicht am Pfannenboden festsetzt. Bei größerer Hitze braten; sobald die Ränder groldbraun werden, den Puffer wenden und die zweite Seite ebenfalls goldbraun braten. Mit einem Pfannenmesser aus dem Fett auf ein Stück Küchenpapier legen und kurz abtropfen lassen. Wenn der Puffer schmeckt, kann mit der Produktion begonnen werden. Anderenfalls empfiehlt sich das Nachwürzen.

Tipps
Besonders edel ist die Kombination von Kartoffelpuffern, Räucherlachsscheiben und etwas Meerrettich. Wer es mag, ersetzt die Hälfte der Kartoffeln durch geriebenes Gemüse, z. B. durch Zucchini. Besonders pikant werden die Puffer, wenn neben Salz und Pfeffer weitere Gewürze, wie z. B. Curry- oder Paprikapulver zugefügt werden. Die Zugabe von frischen Kräutern sollte vermieden werden, da diese zu schnell verbrennen und den Puffer ungenießbar machen.

Portionen: 4
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutaten:
1000 g Kartoffeln, festkochende
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
2 Stk Eier
3 EL Mehl
10 EL Öl
1 Stk Zwiebel

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