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Donauwelle Rezept

Donauwelle
Donauwelle

Donauwelle Donauwellen @iStockphoto/yula

Man nennt ihn auch Schneewittchenkuchen. Aber viel melodischer klingt der Name Donauwelle. Ein süßer Traum aus Buttercreme, Schokolade und Sauerkirschen. Der Name Donauwelle ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass während des Backens die Kirschen nach unten sinken, sodass eine Art Welle entsteht. Ob dieser Kuchen aber tatsächlich aus irgendeiner Stadt an der Donau stammt, ist unbekannt. Aber das spielt auch keine Rolle. Entscheidend ist, dass er schmeckt – und das ist bekannt.

Zubereitung der Donauwelle

Glücklicherweise ist es nicht schwierig, eine Donauwelle zu backen. Also in die Küche, fertig, los. Für den Teig werden Eier, Zucker, Milch, Mehl, Back- und Kakaopulver und abgetropfte Sauerkirschen benötigt. Vanillepuddingpulver, Milch, Zucker und Butter brauchen Sie für die Creme und für die Glasur Zartbitterschokolade und Nutella. Zum Backen eignet sich ein tiefes Backblech mit einer Größe von etwa 30 x 40 cm. Kleiner sollte es möglichst nicht sein.

Nun die kalte Butter aus dem Kühlschrank in kleine Stückchen zerteilen und in eine Schüssel geben, damit die Butter schön weich wird. Das Puddingpulver mit etwas Milch und Zucker verrühren und in bereits aufgekochter Milch noch einmal aufkochen lassen. In eine Schüssel gießen. Eine Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen. Darauf achten, dass keine Luftblasen entstehen. Das Ganze bei Raumtemperatur abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Backblech leicht einfetten und mit Backpapier auslegen.

Für den Teig Eier und Zucker schön cremig schlagen und langsam etwas Öl hinzugießen. Jetzt werden Backpulver und Mehl vermischt und abwechselnd mit Milch unter die cremige Masse gerührt. Sobald die Teigmischung fertig ist, die Hälfte davon gleichmäßig auf das mit Backpapier ausgeschlagene Blech streichen. Mit Kakao und Milch wird der restliche Teig vermischt und sehr vorsichtig über den anderen Teil des Teiges verteilt. Darauf kommen nun großzügig die gut abgetropften Sauerkirschen. Ab in den Ofen für rund 30 Minuten. Sobald er fertig ist, den Kuchen mit dem Backpapier vom Blech auf ein Gitter ziehen und abkühlen lassen.

Die Butter dürfte inzwischen schön zimmerwarm geworden sein, sodass sie sich cremig schlagen lässt. Folie vom abgekühlten Pudding ziehen und löffelweise vorsichtig unter die Butter mischen, bis eine sämige Creme entsteht. Sollte der Kuchen noch zu warm sein, die Creme einfach noch ein paar Minuten kalt stellen. Wenn es dann so weit ist, die Masse gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen und noch einmal kalt stellen.

Jetzt geht es an die Glasur. Im Wasserbad wird die Zartbitterschokolade unter stetigem Rühren geschmolzen. Aus Nutella und Öl einen nicht zu dickflüssigen Guss herstellen und auf dem Kuchen verteilen. Damit es schön glatt und gleichmäßig wird, ein Messer oder eine Teigkarte benutzen. Der letzte Streich: Im Kühlschrank fest werden lassen.

Tipp
Mit einem Tortengarnierkamm lassen sich auch noch Wellen auf dem Guss fabrizieren

Portionen: 1
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zutaten:
500 g Weizenmehl

Für den Teig:
3 Eier
175 g Zucker
175 ml Öl
175 ml Milch
350 g Mehl
3 TL Backpulver
1 EL Kakaopulver
1 EL Milch
1 Glas Sauerkirschen, abgetropft

Für die Creme:
1 Pck. Vanillepuddingpulver
400 ml Milch
2 EL Zucker
250 g Butter

Für die Glasur:
200 g Schokolade, zartbitter
2 EL Nutella
1 EL Öl

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