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Rührkuchen Rezept

Rührkuchen
Rührkuchen

Rührkuchen @iStockphoto/A_Lein

Ein selbstgebackener Rührkuchen schmeckt und passt immer zu Kaffee oder Tee, wenn Besuch erwartet wird. Aber auch für zwischendurch eignet sich ein im Handumdrehen gebackener Rührkuchen und ist eine leckere Abwechslung, wenn das Grundrezept leicht verändert wird.

Das Rührkuchen-Grundrezept
Bevor mit dem Backen begonnen wird, alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen, damit das Rezept gelingen kann. Dafür genügt es, alle Zutaten schon eine Stunde vor der Zubereitung bereitzustellen.

Den Backofen auf 180 bis 200 Grad Celsius Stufe Ober-/Unterhitze aufheizen und eine Guglhupf-Form mit Butter einfetten. Wird die gefettete Form zusätzlich mit Semmelbrösel ausgestreut, so lässt sich der Rührkuchen nach dem Backen leichter aus der Form lösen.

Zubereitung von Rührkuchen

Im ersten Schritt werden Butter, Zucker und der Vanillezucker mit dem Rührgerät schaumig geschlagen. Damit der Kuchen insgesamt locker wird, im nächsten Schritt jedes Ei für je eine Minute mit dem Rührgerät einrühren.

Nun das Backpulver und das Mehl gleichmäßig verrühren. Diese Backpulver-Mehl-Mischung abwechselnd mit dem viertel Liter Milch in die Butter-Zucker-Eier-Masse einrühren. Ein glatter Teig entsteht, der weder zu fest noch zu flüssig ist. Ganz wichtig ist, dass die Menge der Zutaten eingehalten wird. So wird der Kuchen im Inneren luftig und außen schön knusprig.

Den Teig anschließend in die vorgefettete Guglhupf-Form geben und im vorgeheizten Backofen für ungefähr eine Stunde bei zuvor genannter Temperatur backen.

Nach einer Stunde Backzeit mit einem Zahnstocher in den Teig stechen. Bleibt etwas Teig am Zahnstocher kleben, so muss die Backzeit für ein bis zwei Minuten verlängert werden. Dann erneut mit einem neuen Zahnstocher kontrollieren. Gibt es keinen Rückstand am Zahnstocher, so ist der Rührkuchen fertig gebacken und kann in der Form bei Zimmertemperatur abkühlen.

Nach ungefähr zehn Minuten den Rührkuchen auf eine Kuchenbodenplatte stürzen und mit Puderzucker bestäuben. Wer Schokoladen- oder Zitronenguss bevorzugt, überzieht den Rührkuchen damit.

Rührkuchenvarianten

1. Nusskuchen
Die vorgegebenen 500 Gramm Mehl auf 200 Gramm reduzieren und mit 200 Gramm gemahlenen Mandeln und 200 Gramm gemahlenen Haselnüssen ersetzen.
Schon wird aus dem einfachen Rührkuchen ein leckerer Nusskuchen.

2. Marmorkuchen
Wer gerne Schokolade isst, zaubert aus dem Rührkuchen schnell und einfach einen Marmorkuchen. 2/3 des Teiges in die Kuchenform geben und das übrige Drittel mit Kakaopulver vermischen und entsprechend Milch hinzugeben, so dass der Teig wieder schön glatt wird. Nun wird dieser Schokoladenanteil ebenfalls in die Kuchenform gefüllt und mit einer Gabel spiralförmig die beiden Schichten miteinander vermischt. So entsteht das typische Marmorkuchenmuster.

3. Eierlikörkuchen
Den viertel Liter Milch einfach durch einen guten viertel Liter Eierlikör ersetzen und wie beschrieben nach dem Grundrezept vorgehen, um den leckeren Geschmack des Eierlikörs zu genießen.

4. Puddingkuchen
Einen Pudding mit Lieblingsgeschmack nach Packungsanleitung zubereiten und die Hälfte des Rührkuchenteiges in die vorgefettete Form geben. Dann den Pudding darauf gleichmäßig verteilen und die zweite Hälfte des Rührkuchenteiges darauf geben.

Gerne können zum Grundteig außerdem Früchte, Schokoraspeln, Marzipan und alle weiteren Zutaten hinzugefügt werden, so dass der Rührkuchen jedem Geschmack gerecht wird.

Portionen: 1
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zutaten:
250 g Butter
250 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
5 Eier
500 g Mehl
1 Pck. Backpulver
¼ Liter Milch
etwas Fett und Paniermehl für die Form
etwas Puderzucker oder Kuvertüre

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